Vorträge & Lesungen
Alternativen für den Iran denken
Quelle: Universität Bonn
Über die Veranstaltung
Sonderausstellung im Paul-Clemen-Museum noch bis 22. November 2026: „Iranian Cultural Heritage: Fantasies and Speculative Digital Art Activism“ widmet sich den Phantasien iranischer Künstler von einem anderen Iran. Zu sehen sind digitale Fotomontagen und KI-generierte Bilder. Für den Iran symbolträchtige Denkmäler werden von den Kunstaktivisten als Orte des Feierns und der kollektiven Energie präsentiert. Die Kunstwerke fragen, wie öffentliche Räume in Iran genutzt werden und wem sie eigentlich dienen sollen. Die Werke der Künstler Mohammad Hassan Forouzanfar, Ali Hashemipour und Hamidreza Edalatnia drücken ihre Vorstellung von einer freien Welt aus. Die Ausstellung soll anregen, sich eine freiere, menschlichere und hoffnungsvollere Zukunft für den Nahen Osten vorzustellen. Die kunstaktivistische Bewegung in den digitalen Medien hinterfragt kritisch die Existenz der Islamischen Republik sowie internationale Stereotype über Iraner und die Geschichte des Iran.
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