Konzert
Jochen Malmsheimer · & Uwe Rössler - Zwei Füße für ein Halleluja - Mit einem Regenten unterwegs.
Quelle: Pantheon Bonn
Bus und Bahn, Parken, Barrierefreiheit
- Bus und Bahn
- Die Bushaltestelle Pantheon Beuel liegt etwa 200 Meter vom ebenerdigen Eingang entfernt.
- Parken
- Parkplätze gibt es auf dem Hof der Siegburger Straße 42 und in der Christian-Kölbach-Straße; vom Wendehammer führt ein Tor zum Theater. Bitte nicht in der Josef-Thiebes- oder Paulusstraße parken. Bei ausverkauften Vorstellungen kann der Platz auf dem Hof knapp werden.
- Barrierefreiheit
- Der Zugang ist ebenerdig und rollstuhlgerecht; im Eingangsfoyer gibt es eine barrierefreie Toilette. Rollstuhlplätze sollten vorab angemeldet werden. Auf dem Hof gibt es keine ausgewiesenen Behindertenparkplätze.
Über die Veranstaltung
Zwei Füße für ein Halleluja – Mit einem Regenten unterwegs.
Ein Historett in Geh-Dur
von und mit Jochen Malmsheimer & Uwe Rössler
Das Zeitalter des Investiturstreits nimmt seinen Anfang mit der abenteuerlichen Alpenüberquerung König Heinrichs IV. im Januar des Jahres 1077, die ihn vor die Tore der Burg von Canossa in Oberitalien führte. Dort hatte Papst Gregor VII. bei der Markgräfin Mathilde von Tuszien vor dem herannahenden König Schutz gesucht.
Heinrich IV. trat die beschwerliche und äußerst gefahrvolle Reise an, um in Canossa die Lösung vom päpstlichen Bannspruch zu erwirken und so seine Herrschaft zu retten. Soweit die Historie.
Mit „Zwei Füße für ein Halleluja – Mit einem Regenten unterwegs“ präsentieren Jochen Malmsheimer und sein musikalischer Partner Uwe Rössler eine ebenso geistreiche wie unterhaltsame Einführung ins Canossa-Thema.
Wesentlichen Fragen des Canossa-Gangs wird nachgegangen:
Wie weit kann man gehen?
Und vor allem: warum nach Italien, und dann noch zu Fuß?
Was zieht man eigentlich so an, wenn man den Papst trifft?
Was sind die wahren Gründe für den groben Unfug, ein variationsloses Gefiepe
und Gehupe „mittelalterliche Musik“ zu nennen?
Und vor allem: Was macht den Beruf des Königs so derart anziehend, wenn einem die Sachsen und der Papst gleichermaßen das Leben zur Hölle machen?
Jochen Malmsheimer haucht dem Salierkaiser neues Leben ein und Uwe Rössler untermalt den höchst vergnüglichen Ausflug in Alltag und Mentalität des Mittelalters mit originellen Tönen und begeistert mit einem fulminanten Ritt durch die Musikgeschichte von Bach bis Brahms.
Denn nichts ist, wie es war – Deo gratias et in excelsis jubilo.
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