Abstrakte Acrylmalerei mit Ulla Hieronymi-Pinnock
Arp Museum Bahnhof Rolandseck · Remagen
Remagen erstreckt sich am Rhein von der historischen Innenstadt bis Rolandseck, wo Kunst, Musik und Architektur ein besonderes Programm prägen.
25 Termine · 1. bis 28. August 2026
Seit jeher dient der Weltraum als mächtige Projektionsfläche für Sehnsüchte und Utopien – angesichts globaler Krisen hält er immer noch die Vision einer alternativen Existenz bereit. Apokalyptisches Erwachen und exzentrischer Grenzverlust werden mit rund 100 Werken von der Moderne bis zur Gegenwart beleuchtet – u. a. mit Yael Bartana, Max Ernst, El Lissitzky, Katharina Sieverding, Sophie Taeuber-Arp und Emma Talbot. Der Blick in den Weltraum offenbart kosmische Träume und wird zu einer Reflexion über unsere Gegenwart und Zukunft. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts schien der Weltuntergang nahe. Der Halleysche Komet und dessen befürchtete Kollision mit der Erde weckten Ängste und Sehnsüchte. Eine angesichts von Technisierung und Rationalisierung blühende Projektion des Irdischen ins All vervielfachte sich in den Künsten. In der Theorie war es denkbar geworden, den Weltraum zu bereisen, das Wissen um die Astronomie hatte sich potenziert. Seit den 1980er-Jahren nehmen die kritischen Stimmen an den scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten der Raumfahrt merklich zu. Den Hoffnungen, alternatives Leben auf einem Ersatzplaneten zu finden oder dies zu ermöglichen, steht ein zunehmender Kulturpessimismus entgegen. Die Erkenntnis der Endlichkeit unserer lebenswichtigen Ressourcen angesichts menschlicher Hybris und unseres Fehlverhaltens führt auch in der Kunst zu neuen Diskursen. Ausgestellte Künstlerinnen Hans (Jean) Arp, Arno Bosselt, Michael Buthe, Walter Dexel, Minya Diez-Dührkoop, Max Ernst, Lucio Fontana, Heinz Grete, Wenzel Hablik, Johann Peter Hasenclever, Hannah Höch, Liesl Karlstadt / Karl Valentin, El Lissitzky, Joan Miró, Johannes Molzahn, Louise Nevelson, Otto Piene, Simon Quaglio, Man Ray, Odilon Redon, Alexander Rodtschenko, Luigi Russolo, Hans Salentin, Xanti Schawinsky, Karl Friedrich Schinkel, Oskar Schlemmer, Lothar Schreyer, Lavinia Schulz / Walter Holdt, Carl Spitzweg, Sophie Taeuber-Arp, Yves Tanguy, Étienne Léopold Trouvelot Gegenwartspositionen Yael Bartana, Sylvie Fleury, Dominique Gonzalez-Foerster, Bjørn Melhus, Mariko Mori, Thomas Ruff, Mona Schulzek, Katharina Sieverding, Klaus Staeck, Emma Talbot, John Wood und Paul Harrison Erwachsene: 12 €, ermäßigt 9 € (vom 16.6.–10.7.2026 gilt der ermäßigte Eintrittspreis für alle Besucher) Die Eintrittskarte (aus dem Vorabkauf des Onlineshops) gilt ohne Aufpreis als Kombi-Ticket für die tagesgebundene, kostenfreie Hin- und Rückfahrt mit allen Bussen und Nahverkehrszügen im Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) in der zweiten Klasse. Den Gültigkeitsbereich des VRM Gebiets können Sie unter https://www.vrminfo.de/fahrkarten/tarif/tarifwabenplan/ einsehen. Familienkarte : 18 € Die Familienkarte gilt für zwei Erwachsene und 1 bis 6 Kinder bis 18 Jahre. Kinder bis 12 Jahre : frei
In Zeiten von KI und Fake News schwindet das Vertrauen in die Wahrheit der Bilder. Bei historischen Gemälden und Skulpturen hinterfragen wir dagegen oft nicht, was wir sehen. Die aktuelle Ausstellung im Arp Museum zeigt, wie sich unsere Vorstellung von Wirklichkeit im Laufe der Jahrhunderte verändert hat. In der mittelalterlichen Kunst konzentriert sich die Darstellung vielfach auf die Figur – Mimik und Gestik machen das unnahbar Göttliche erfahrbar. So vermittelt beispielsweise die zarte Körperlichkeit einer Maria mit dem Kind aus Elfenbein (um 1300) eine spirituelle Nähe. Ganz anders zeigt sich die Wirklichkeit im 16. und 17. Jahrhundert: hier sind die scheinbar realen, täuschend echten Genreszenen und Stillleben mehr als sie scheinen. Ihnen unterliegt oft ein tieferer Symbolgehalt, der herausgelesen und enträtselt werden will. Mit dem Realismus des 19. Jahrhunderts schließlich wetteifern Fotografie und Malerei um Authentizität. Zwischen Andacht und Alltäglichkeit, zwischen Ideal und Beobachtung erzählt die Ausstellung, wie jede Epoche ihre Wahrheit ins Bild setzt. Tickets: https://arpmuseum.ticketfritz.de/Event/Kalender/20695/44586?Typ=Vorlage Preise: Erwachsene: 12 €, ermäßigt 9 € Ab dem 1. Dezember 2024 gilt die Eintrittskarte (aus dem Vorabkauf des Onlineshops) ohne Aufpreis als Kombi-Ticket für die tagesgebundene, kostenfreie Hin- und Rückfahrt mit allen Bussen und Nahverkehrszügen im Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) in der zweiten Klasse. Den Gültigkeitsbereich des VRM Gebiets können Sie hier einsehen. Familienkarte : 18 €: Die Familienkarte gilt für zwei Erwachsene und maximal sechs eigene Kinder und Enkel bis 18 Jahre. Kinder bis 12 Jahre : frei Studierende Kunst und Kunstgeschichte: frei: Jahreskarte : 60 € Mediaguide : 3 € pro Leihgerät; der Download über den App Store oder Google Play ist kostenfrei Ermäßigungen: Museumsdienstag • ermäßigter Eintritt für alle • freier Eintritt für Studierende, Auszubildende und Inhaberinnen der Familienkarte RLP Ermäßigung für Schüler, Studierende, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Helfer im sozialen Jahr, Schwerbehinderte (bei Kennzeichnung B im Ausweis erhält 1 Begleitperson freien Eintritt), Empfänger von sozialen Transferleistungen, Gäste des Hotel Kameha sowie Inhaber von ArtCard Bonn, ARTCard (Kunstmagazin ART), Gutschein (Voucher) Friedensmuseum Brücke von Remagen, KulturCard der Theatergemeinde Bonn, Bonn Regio WelcomeCard, Rheintaler, VRM MobilCard, Ehrenamtskarte RLP, Ehrenamtskarte Kreis Ahrweiler, SWR 2 Kulturservice Karte Studierende Kunstgeschichte und Kunst Eintritt frei: Kinder Für Kinder bis 12 Jahre ist der Eintritt frei. Familien: Die Familienkarte gilt für zwei Erwachsene und maximal sechs eigene Kinder und Enkel bis 18 Jahre. Gruppen: Ab 10 Personen ermäßigter Eintrittspreis von 9 € pro Person. Bitte beachten Sie, dass Sie für den ermäßigten Eintrittspreis gemeinsam als Gruppe zahlen müssen. Hier finden Sie weitere Informationen zu unseren Führungs-Angeboten für Gruppen. Kindergärten und Schulen: Kindergartengruppen und Schulklassen haben freien Eintritt; 2 Begleitpersonen frei Kindergartengruppen und Schulklassen mit Führung oder Workshop pro Person: ab 4 €; 2 Begleitpersonen frei Bitte beachten Sie, dass für alle Gruppen eine Anmeldung notwendig ist. Hier finden Sie weitere Informationen zu unseren Angeboten für Kindergärten und Schulklassen. Für alle Gruppen ist eine Anmeldung erforderlich.
Seit jeher dient der Weltraum als mächtige Projektionsfläche für Sehnsüchte und Utopien – angesichts globaler Krisen hält er immer noch die Vision einer alternativen Existenz bereit. Apokalyptisches Erwachen und exzentrischer Grenzverlust werden mit rund 100 Werken von der Moderne bis zur Gegenwart beleuchtet – u. a. mit Yael Bartana, Max Ernst, El Lissitzky, Katharina Sieverding, Sophie Taeuber-Arp und Emma Talbot. Der Blick in den Weltraum offenbart kosmische Träume und wird zu einer Reflexion über unsere Gegenwart und Zukunft. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts schien der Weltuntergang nahe. Der Halleysche Komet und dessen befürchtete Kollision mit der Erde weckten Ängste und Sehnsüchte. Eine angesichts von Technisierung und Rationalisierung blühende Projektion des Irdischen ins All vervielfachte sich in den Künsten. In der Theorie war es denkbar geworden, den Weltraum zu bereisen, das Wissen um die Astronomie hatte sich potenziert. Seit den 1980er-Jahren nehmen die kritischen Stimmen an den scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten der Raumfahrt merklich zu. Den Hoffnungen, alternatives Leben auf einem Ersatzplaneten zu finden oder dies zu ermöglichen, steht ein zunehmender Kulturpessimismus entgegen. Die Erkenntnis der Endlichkeit unserer lebenswichtigen Ressourcen angesichts menschlicher Hybris und unseres Fehlverhaltens führt auch in der Kunst zu neuen Diskursen. Ausgestellte Künstlerinnen Hans (Jean) Arp, Arno Bosselt, Michael Buthe, Walter Dexel, Minya Diez-Dührkoop, Max Ernst, Lucio Fontana, Heinz Grete, Wenzel Hablik, Johann Peter Hasenclever, Hannah Höch, Liesl Karlstadt / Karl Valentin, El Lissitzky, Joan Miró, Johannes Molzahn, Louise Nevelson, Otto Piene, Simon Quaglio, Man Ray, Odilon Redon, Alexander Rodtschenko, Luigi Russolo, Hans Salentin, Xanti Schawinsky, Karl Friedrich Schinkel, Oskar Schlemmer, Lothar Schreyer, Lavinia Schulz / Walter Holdt, Carl Spitzweg, Sophie Taeuber-Arp, Yves Tanguy, Étienne Léopold Trouvelot Gegenwartspositionen Yael Bartana, Sylvie Fleury, Dominique Gonzalez-Foerster, Bjørn Melhus, Mariko Mori, Thomas Ruff, Mona Schulzek, Katharina Sieverding, Klaus Staeck, Emma Talbot, John Wood und Paul Harrison Erwachsene: 12 €, ermäßigt 9 € (vom 16.6.–10.7.2026 gilt der ermäßigte Eintrittspreis für alle Besucher) Die Eintrittskarte (aus dem Vorabkauf des Onlineshops) gilt ohne Aufpreis als Kombi-Ticket für die tagesgebundene, kostenfreie Hin- und Rückfahrt mit allen Bussen und Nahverkehrszügen im Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) in der zweiten Klasse. Den Gültigkeitsbereich des VRM Gebiets können Sie unter https://www.vrminfo.de/fahrkarten/tarif/tarifwabenplan/ einsehen. Familienkarte : 18 € Die Familienkarte gilt für zwei Erwachsene und 1 bis 6 Kinder bis 18 Jahre. Kinder bis 12 Jahre : frei
Führung – keine Anmeldung erforderlich
Führung – Tickets im VVK
Führung – keine Anmeldung erforderlich
Führung – Anmeldung erforderlich
Führung – keine Anmeldung erforderlich
Workshop – Anmeldung erforderlich
Workshop – Anmeldung erforderlich
Konzert – kostenfrei – Spenden erwünscht
Workshop – Anmeldung erforderlich
Workshop – 2-tägig - Anmeldung erforderlich
Workshop – kostenfrei - keine Anmeldung erforderlich!
Workshop – Anmeldung erforderlich
Workshop – 4-tägig - Anmeldung erforderlich
Workshop – kostenfrei - keine Anmeldung erforderlich!
Workshop – Anmeldung erforderlich!
Workshop – kostenfrei - keine Anmeldung erforderlich!
Workshop – Anmeldung erforderlich!
Workshop – kostenfrei - keine Anmeldung erforderlich!
Remagen verbindet städtisches Kulturprogramm und internationale Museumskultur am Rhein. Im Foyer der Rheinhalle finden unter anderem klassische Konzerte und Kleinkunst statt. Im nördlichen Stadtteil Rolandseck setzt das Arp Museum Bahnhof Rolandseck mit Ausstellungen, Führungen, Workshops und Konzerten einen eigenständigen Schwerpunkt; historischer Bahnhof und moderner Museumsbau bilden dabei einen besonderen Kulturort.
Weitere Termine verteilen sich auf die Kernstadt und Rheinuferorte. Wer aus Bonn kommt, sollte zwischen Remagen-Zentrum und Rolandseck unterscheiden: Beide liegen an derselben Rheinschiene, sind aber nicht derselbe Veranstaltungsort. Museumseintritt, Konzertticket und Anmeldung können getrennt geregelt sein.
Fakten geprüft am 14. Juli 2026.
Programme, Besuchsinformationen und aktuelle Termine an dauerhaft gepflegten Spielorten.